„Seit Anbeginn der Zeit gibt es diese drei Götter im Universum: Euródin und die fremden Götter Vili und Vé.“

Nach der Edda haben Odin und seine beiden Brüder Vili und Vé gemeinsam die Welt erschaffen und beherrschen sie. Doch das stimmt nur zum Teil, erfährt der ehemalige Investmentbanker Siebenthal am Ende seiner lebenslangen Suche nach Gott. Denn weder haben sie das Universum erschaffen, noch regieren sie es gemeinsam. Stattdessen schafft jedes der drei Geistwesen eine Verbindung zu den neugeborenen Seelen seines eigenen Urvolkes: Vili weiht so die Seelen der Afrikaner, Vé die der Asiaten, und Odin, den Siebenthal deshalb nun Euródin nennt, nimmt sich der Europäer an.

Doch mit dieser Erkenntnis ist es nicht getan. Euródin ernennt Siebenthal zu seinem Propheten und beauftragt ihn, ihm eine Kirche zu gründen und seine Seelenkinder zu ermahnen, sich zu einigen und zu erhalten bis zu Ragnarök – dem Weltenbrand der Edda, aus dessen Asche dereinst eine neue, bessere Welt für alle Europäer entstehen soll.

Helfen soll Siebenthal der von einem Schicksalsschlag gebeutelte Familienunternehmer Armin Weskamp. Doch der zögert, weil er fürchtet, als Rassist am Pranger zu stehen. Als seine halbwüchsige Tochter Anngrit daraufhin heimlich einen Kult an ihrer Schule gründet, kommt es beinahe zu einer Katastrophe. Armin muss eine Entscheidung treffen, die sein Leben verändern wird – und vielleicht das aller Europäer.

 

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Die neue Religion, die der Autor als Tritheismus bezeichnet, wurde ihm auf den Fund eines Artefaktes hin von Euródin selbst offenbart. Ihr zu folgen, ist für ihn die Pflicht jedes europäischstämmigen Menschen und dessen einzige Hoffnung auf Erlösung und den Fortbestand seines Volkes.

 

 

Ein Roman über den Gott der Europäer und die Zukunft Europas.